Dienstag, 21 Mai 2019 08:28

Gemeinsam Richtung Zukunft

Die EMEA-Regionalkonferenz des internationalen Alliott-Verbundes brachte in Dubai Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte aus 29 Ländern zusammen. Die Stadt bot dabei

eine futuristische Kulisse für die Veranstaltung, die unter dem Motto „Together Towards Tomorrow“ die gravierenden technologischen und gesellschaftlichen Veränderungen der kommenden Jahre in den Blick nahm.

audalis-Partner Dr. Michael Kohler, der unsere Kanzlei in Dubai vertrat, sieht ganz klar die Vorteile einer solchen Veranstaltung: „In Zeiten beschleunigter Veränderungen ist der persönliche Kontakt zu unseren internationalen Partnern umso wichtiger. Der Wandel lässt sich nur gemeinsam erfolgreich bewerkstelligen.“ audalis-Partner Boris Pahn, der mit Dr. Michael Kohler vor Ort war, sieht einen noch konkreteren Mehrwert, den die Konferenz bietet: „Zugang zu 65 nationalen Märkten über unsere Kollegen aus diesen Ländern, mit den wir bereits in gemeinsamen Projekten zusammengearbeitet haben und die unseren Mandanten bei Gang in ihren heimischen Markt mit Experten- und Branchenkenntnissen zur Seite stehen können.“

Chancen ausloten, Geschäftsfelder erschließen, Zukunftsperspektiven aufzeigen – von diesen Leitideen beflügelt, tauschten sich die Teilnehmer der Konferenz auf internationaler Basis aus und erweiterten ihre beruflichen und persönlichen Netzwerke. Dabei standen vor allem die neuesten globalen Business-Trends im Fokus.

Dass der fortschreitende Wandel in den kommenden Jahren auch Risiken birgt, wurde im Fachvortrag des führenden Ökonom Michael Weidokal deutlich. Er hob hervor, dass sich das Tempo des technologischen, demografischen und politischen Wandels beschleunigt und dass „ein Kampf um die globale technologische Vorherrschaft im Gange ist".

Bronwyn Williams, Expertin für die Analyse finanzieller Trends, erklärte, warum viele Sektoren (wie Recht und Rechnungswesen) durch technologischen Fortschritt und Start-ups gefährdet sind. Laut Williams werden Zwischenhändler im Rahmen einer allgemeinen Verlagerung hin zur Beseitigung der Ineffizienzen bei Transaktionen aus der Wertschöpfungskette gedrängt.

In Schockstarre zu verfallen sei aber nicht die Antwort, erklärte Keynote-Speaker James Taylor. Er rief dazu auf, die Technologie nicht zu fürchten, sondern sich auf die Nutzung der menschlichen Kreativität zu konzentrieren. „In vielen Bereichen, wie z. B. der Sorgfaltspflicht, können wir nicht mit Maschinen konkurrieren“, so Taylor. Man müsse menschliche Fähigkeiten und hoch entwickelte Technologien in Kombination nutzen, um dem Wandel angemessen zu begegnen. Kreativität sei die wichtigste Fähigkeit des Menschen, die er bewusst einsetzen muss, um während der vierten industriellen Revolution erfolgreich zu sein.

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