Online günstiger unterwegs

Die wegfallenden Gebühren sollen den Wettberweb unter den Zahlungsdiensten in Netz stärken.
Die wegfallenden Gebühren sollen den Wettberweb unter den Zahlungsdiensten in Netz stärken.

Verbraucherrechte gestärkt: Die Zusatzgebühren für Kartenzahlungen bei Einkäufen im Netz fallen weg

Der Bundesrat hat im Juli die vom Bundestag beschlossene Abschaffung der Gebühren bei Kartenzahlung, Überweisungen und Lastschriften oder Online-Einkäufen gebilligt.

Durch die sogenannte „Zweite Zahlungsrichtlinie“ soll der Verbraucherschutz verbessert werden. Aus der Sicht der Unternehmen geht es hierbei im Wesentlichen um die Abschaffung der Gebühren für Kartenzahlungen, was den Wettbewerb der Zahlungsdienste erhöhen soll. Die Haftung der Verbraucher für nicht autorisierte Zahlungen wird von EUR 150,00 auf EUR 50,00 herabgesetzt. Auch bei Betrug und Fahrlässigkeit sollen sich die Verbraucherrechte verbessern. Fehlüberweisungen von Kunden sollen in Zukunft schneller zurückgeholt werden können. Die Lastschriftrückholung soll auf acht Wochen nach Abbuchung verlängert werden.

Zahlungsauslöse- und Kontoinformationsdienstleister unterliegen nun der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Bislang lagen diese Dienste aufsichtsrechtlich in einer Grauzone. Des Weiteren hat der Bundesrat die Vorschriften im Haftungsfall für diese Dienste präzisiert.

Das Gesetz muss jetzt nur noch vom Bundespräsidenten unterzeichnet werden und die meisten dieser Neuerungen sollen zum 13.01.2018 europaweit in Kraft treten.

Wenn Sie Fragen zu den Auswirkungen auf Ihr Unternehmen haben, können Sie sich gern an uns wenden.

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