Banken unter Druck

Anforderungen amerikanischer Steuerbehörden für viele Geldhäuser zu hoch – audalis berät Kunden und Banken zu „FATCA“-Gesetz

Seit 2010 ist der „Foreign Account Tax Compliance Act” (kurz : FATCA) in Kraft und bereitet vielen Banken Kopfzerbrechen. Das Gesetz schreibt vor, dass Personen, die in den Vereinigten Staaten steuerpflichtig sind, alle Konten melden müssen, die sie im Ausland unterhalten. Im Jahr 2014 folgte ein weiteres Abkommen mit europäischen Ländern. Seither müssen auch deutsche Banken Kunden melden, die in Amerika steuerpflichtig sind – selbst wenn sie nicht in den Staaten leben.

Besonders restriktiv sind die amerikanischen Behörden im Bereich des Wertpapiergeschäfts. Die Auflagen zur steuerlichen Dokumentation sind hier so hoch, dass die Banken den Aufwand scheuen. Laut einem Bericht der FAZ vom 8 Mai 2018 will die Commerzbank in der zweiten Jahreshälfte vielen ihrer Kunden mit amerikanischem Bezug das Wertpapierdepot kündigen.  Sie steht damit aber nicht allein, schreibt die FAZ. Deutsche Geldhäuser wie das Bankhaus Metzler hätten sich schon vor der Einführung von FATCA dazu entschlossen, keinen Kunden mit Amerika-Bezug mehr den Kauf von Investmentfonds auf ihrer Fondsplattform zu erlauben.


Es gilt: Die amerikanischen Steuergesetze sind nach den Verschärfungen der vergangenen Jahre für Banken und Kunden nur noch schwer zu durchblicken. Es braucht kompetente Unterstützung, um alle Auflagen gesetzesgetreu zu erfüllen.
Unsere Experten möchten Betroffenen helfen und bieten in Zusammenarbeit mit unserem Kooperationspartner Weber, Shapiro & Company LLP Beratung zu diesen speziellen Steuerfragen – von der Klärung der Vermögensverhältnisse bis hin zur Analyse der individuellen steuerlichen Verpflichtungen.


Wir begleiten unsere Mandanten mit amerikanischen Bezug durch den gesamten steuerrechtlichen Prozess und bleiben stets erster Ansprechpartner.
Für weitergehende Informationen oder einen unverbindlichen Telefontermin stehen audalis-Partner und Wirtschaftsprüfer/Steuerberater Christian Brütting sowie die Steuerberaterinnen Katharina Ibing und Stefanie Henkel zur Verfügung.

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