Donnerstag, 07 März 2019 13:55

Online-Handel im Fokus

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Zur Vermeidung von millionenschweren Steuerausfällen beim Online-Handel hat der Gesetzgeber neue Regelungen eingeführt, die es den Onlinehändlern erschweren sollen „unter dem Radar“ der Finanzverwaltung zu fliegen.

Konkret sollen die Steuerausfälle durch zwei Maßnahmen vermieden werden, die die Betreiber elektronischer Marktplätze in die Pflicht nehmen:

Zum einen sind die Betreiber seit dem 1. Januar dieses Jahres grundsätzlich dazu verpflichtet, bestimmte Aufzeichnungen über die Lieferungen, die auf ihrem Marktplatz rechtlich begründet worden sind, bzw. die Onlinehändler zu führen.

Kernmerkmal dieser Regelung ist die „Bescheinigung über die steuerliche Erfassung“ des Onlinehändlers. Diese sollte der Betreiber zukünftig vorab vom Händler anfordern und mindestens zehn Jahre lang aufbewahren. Die Bescheinigung kann der Händler schriftlich bei seinem Finanzamt beantragen.

Zum anderen können die Betreiber zukünftig für die nicht entrichtete Umsatzsteuer aus Lieferungen, die auf den von ihnen bereitgestellten Marktplätzen rechtlich begründet worden sind, in Haftung genommen werden. Die Haftung tritt grundsätzlich nicht ein, wenn der Betreiber des elektronischen Marktplatzes eine gültige Bescheinigung vorweisen kann.

Falls Sie zu diesem Thema Fragen haben, sprechen Sie uns gerne an.

 

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