Mittwoch, 13 November 2019 12:46

Zu Gast bei der Dortmunder Tafel

Wie viele Lastwagenladungen an Lebensmitteln braucht die Dortmunder Tafel für ihre tägliche Arbeit? Und wie organisiert man die Verteilung an Bedürftige? Das haben sich unsere audalis-Partner vor Ort erklären lassen.

Der Vorsitzende der Tafel, Dr. Horst Röhr, hatte zur Führung eingeladen.

Bereits seit vielen Jahren unterstützt unsere Kanzlei die Tafel. Seit einigen Monaten ist die Zusammenarbeit noch enger: Ingo Schelkmann, langjähriger Mitarbeiter und mittlerweile freiberuflich als Steuerberater bei audalis, engagiert sich im Vorstand. Grund genug für unsere Partner, sich von der täglichen Arbeit der vielen Helferinnen und Helfer ein persönliches Bild zu machen.

„Über 400 Ehrenamtliche bringen sich regelmäßig bei der Dortmunder Tafel ein, um Woche für Woche zwischen 80.000 kg und 100.000 kg Lebensmittel an rund 14.000 Menschen zu verteilen“, erklärte Dr. Horst Röhr beim Gang durch die Lagerräume. Darüber hinaus gebe es 79 Menschen in Arbeitsgelegenheiten, sogenannte Ein-Euro-Kräfte, sowie 30 Mitarbeiter im Bundesfreiwilligendienst. „Das Engagement der Helfer reicht von der Bereitschaft, einige Stunden im Monat einzuspringen, bis hin zu täglichem Einsatz in einem der Tafel-Bereiche“, führte Dr. Röhr aus.

Besonders wichtig sei ihm der Umgang der Helfer mit den Menschen, die auf das Angebot der Tafel angewiesen sind. „Wir nennen sie nicht Bedürftige, sondern Kundinnen und Kunden“, so der Vorsitzende. Eine Ansprache auf Augenhöhe sowie eine respektvolle Begegnung, das sei die Philosophie der Tafel. Dank dieses Ansatzes seien Konflikte sehr selten.

Ein unterstützenswerter Ansatz, betonte audalis-Partner Andreas Beyer. „Es ist eine große Herausforderung, täglich mit so vielen unterschiedlichen Menschen umzugehen.“

Um den Andrang zu stemmen, arbeiten die Tafel-Mitarbeiter in verschiedenen Schichten. Innerhalb bestimmter Zeitfenster dürfen die Kundinnen und Kunden ihre Lebensmittel-Rationen abholen. Produkte wie frisches Obst und Gemüse, Joghurt, Aufschnitt und Backwaren wandern jeden Tag in festgelegten Mengen über die Theke. „Die Auswahl richtet sich danach, was wir geliefert bekommen“, schildert der Dr. Röhr. Aktuell versorgen rund ein Dutzend Unternehmen die Tafel mit Lebensmittel-Spenden.

Ohne dieses Angebot wären die Kühlschränke vieler tausender Menschen in Dortmund schon nach kurzer Zeit leer. Deshalb bekräftigte audalis-Partner Dr. Michael Kohler im Anschluss an den Orts-Termin noch einmal die Verbundenheit unserer Kanzlei mit der Dortmunder Tafel. Seit Anfang November ist er selbst Mitglied des Beirats geworden und möchte so die Arbeit vor Ort auch in Zukunft persönlich unterstützen.

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